In den Kellern von „Crooklyn“/NYC verbirgt sich mit WordSound eine der kreativsten Brutstätten für Bass Sciences zwischen Dub, Illbient, Electro und HipHop.
J: Wie war die Tour bis jetzt?
S: Die Tour war bis jetzt sensationell.
J: Du bist Teil des Wordsound Labels, erzähl uns etwas über die Ideologie die dahinter steckt.
S: Was dahinter steckt ist: Kreativität, Bewusstsein, Natürlichkeit, universelle Stile.
J: Was möchtest du mit deinen Texten und deiner Musik vermitteln?
S: Tja, ich möchte vermitteln wie ich bin, tun was ich tun möchte, „rhythmatic“ sein, und einfach eine gute Zeit haben.
J: Wie bist du mit Musik in Berührung gekommen und was waren deine Einflüsse?
S: Es ging mir eigentlich immer nur darum was ich tun möchte, was ich hören möchte, was ich fühlen möchte, und das transportiere ich in meinen „Sensational“ Style.
J: Wie war es mit den Jungle Brothers zu arbeiten?
S: Es war sehr interessant, sehr „stylish“ , sehr kreativ beeinflussend, und ich habe sensationelle Erfahrungen gemacht, sehr produktiv, sehr konstruktiv.
J: Würdest du dich selbst als einen HipHop Künstler bezeichnen?
S: Ich definiere mich selbst als einen Künstler, ich definiere mich selbst als der Künstler-Künstler, Sensational.
J: Aber du hast schon eine spezielle Verbindung zu HipHop?
S: Ja ich habe eine Verbindung zu jeder Musik, ich komme aus dem Universum, ich bin definitv aus dem Universum und habe Verbindung zu allen Rhythmen, das ist worum es bei „Rhythmatic“ geht. Wenn ich von „Rhythmatic“ rede, dann meine ich alle Rhythmen im allgemeinen, dies oder das, alles hat einen Rhythmus und ich bin damit verbunden.
J: Wie siehst du den Status von HipHop heutzutage?
S: Das Geschäft läuft gut wenn du mich fragst. Hip Hop hat einen langen Weg hinter sich, von den „Rope-Chains“ und Adidas zu den Maybach´s und Bentley´s, große Villen, selbst-organisierte-Geschäftsmodelle die eine Menge Geld abwerfen, ja HipHop geht es wirklich gut, don´t get it twisted.
J: Ich denke HipHop ist heutzutage Teil des Mainstreams geworden, deswegen gibt es auch die Maybach´s und Bentley´s...
S: Es gibt überall Maybach´s und Bentley´s. Jeder möchte es gut haben, tu nicht so als ob du es nicht auch gut haben möchtest, die schönen Dinge besitzen, natürlich geht es nicht nur darum, aber HEY! Don´t Front, wenn du das Geld nicht hast, du kannst es noch immer bekommen, aber hasse nicht denjenigen der es besitzt. Du mußt dich selbst herausfordern, tun was du tun musst, dich konzentrieren etwas demonstrieren, und nicht andere beneiden.
J: HipHop fing als Subkultur an, war eine Ausdrucksform der ärmeren Bevölkerungsschicht...
S: Natürlich entstand HipHop durch die armen Leute, aber heute siehst du wie HipHop eine Menge Geld einbringt, also sind diese armen Leute wirklich noch arm? Du musst an deine Vision glauben über den Tellerrand schauen und deine Visionen verwirklichen. Alles passiert direkt vor unserem Gesicht, HipHop verdient eine Menge Geld, HipHop unterrichtet was gut ist und was schlecht ist, oder du siehst HipHop ist einfach nur HipHop.
J: Ich glaube eine Menge Leute sehen die kritische Funktion von HipHop nicht mehr, es geht nur noch um materielle Dinge usw...
S: Weißt du HipHop ist so universell, wenn es dir nicht gefällt, wenn dir der Song nicht zusagt: Was solls!? Irgendjemand Anders liebt diesen Song. Also jedem das Seine. Tu einfach was du tust. Verwirkliche dich selbst.
J: Obama ist gerade zum ersten schwarzen Präsidenten der Vereinigten Staaten gewählt worden, erwartest du dir Veränderungen?
S: Also erstmal, ich brauche Obama als schwarzen Präsidenten nicht um mir zu zeigen dass ich es schaffen kann. Ich wurde damit erzogen diese „Du-musst-es-schaffen“ Attitüde, diese Inspiration, diese Bewunderung, wenn du etwas willst, hol es dir, lass es passieren. Obama ist für mich nur eine Erinnerung an das woher ich bin und um was es geht. Du musst deinen Geist fokussieren, suchen, erreichen! Sensational! Gratulation für Obama, jetzt werden wir sehen was passieren wird.
J: Glaubst du HipHop oder Subkulturen im Allgemeinen können die Gesellschaft verändern?
S: Wie lange gibt es HipHop jetzt?
J: Ungefähr 30 Jahre.
S: Und hast du gesehen dass sich Dinge verändern? Es hat eine Menge verändert. Leute die nicht wussten wie man sich gut anzieht, Leute die nicht wussten wie man Mädchen bekommt, Come on, HipHop hat es den Leuten gelehrt.
J: Wo siehst du dich selbst und HipHop in der Zukunft?
S: Just going on, and on, and on, and on.... cause it just don´t stop. Can´t stop, won´t stop. Sensational.


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