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[INTERVIEW] Kamp & Whizz
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icon [INTERVIEW] Kamp & Whizz

Lou_E, am 11.05.2009

pfeilreihe
 

Ein paar Wochen ist sie jetzt schon draußen, Kamp und Whizz' lang erwartete Platte „Versager ohne Zukunft", die im Februar diesen Jahres erschienen ist. Wiens bekannteste Anti-Helden haben mit ihrem ersten und letzten Werk einmal mehr gezeigt, wie schön versagen sein kann und beantworteten uns im TopKino, warum sie Masochisten sind, was es mit diesem „Denkmal" auf sich hat und an wen das Zepter abgegeben wird.

Lang hat's dauert... Ist es für euch eine Erleichterung, dass die Platte endlich draußen ist?
Kamp |
Also, ich persönlich bin froh, dass ich die Rechnung beim Presswerk bezahlen konnte und jetzt erst gepfändet werde und nicht davor...

Sollen wir einen Spendenaufruf starten? Brauchst du Geld?
Kamp |
Ja, ich möchte einen Spendenaufruf für das Cover von News und bei der Bravo starten.

Kostenpunkt? 2000, 3000 - wieviel solls denn sein?
Kamp |
Bei News brauchen wir so um die 2500...
Whizz | Und bei Bravo 20, 30...
Kamp | Ansonsten: schwer glücklich! Wir haben eineinhalb Jahre mit der Intention daran gearbeitet, uns ein Denkmal aus Hundekot, Klopapier und leeren Stolichnaya-Flaschen zu schaffen und ich glaub', das haben wir erfüllt. Wir wollten Classics machen, damit wir danach nichts mehr machen müssen.

Dann ist es quasi ein Anti-Denkmal, wenn du von Hundekot usw. sprichst? Bei einem Review auf laut.de hieß es sogar, der Titel „Versager ohne Zukunft" vergrätze vermutlich die Hälfte der potenziellen Hörerschaft schon präventiv. Ist dieses Suderantentum nicht einfach was zutiefst Österreichisches?
Kamp |
Für uns wär's natürlich besser gewesen, wenn sich diese Kritiker die Platte nicht angehört hätten aufgrund des Titels. Prinzipiell ist es ein Teil dieser typisch österreichischen Mentalität, alles schlecht zu reden und wir haben einfach über die letzten Jahre einen Style etabliert , wo es ums Tiefstapeln geht. Allerdings wüsst' ich niemanden, der dieses Sich-selbst-Dissen und Fertig-machen in der Form betreibt, wie wir das tun. Dieses dem Gegner, der nicht existiert oder der kommen könnte, jegliche Munition vorweg zu nehmen, ist eine Form von Selbstschutz, die wir ins Spiel gebracht haben. Als ich das dann bei 8Mile gesehen habe, war ich wirklich verärgert und hab' ein paar kritische Telefonate mit Eminem geführt, die zum Glück er übernommen hat - ich möcht' sowas nicht zahlen - bis wir sind dann zu dem Punkt gekommen, an dem er gesagt hat: „OK, ich hab's für den Film gebitet. Schieß mich tot! Verklag mich!" Das hab' ich mir dann nicht getraut...

Letzteres liegt wahrscheinlich auch am chronischen Geldmangel...
Kamp |
Sowieso aussichtslos.

Also Eminem hat von Kamp MC gebitet...
Kamp |
Also das MC könnt' ihr jetzt schon mal offiziell weglassen, es ist einfach nur Kamp und Whizz Vienna.

Das ist doch ein wichtiges Prädikat. Offenbar haben die Redakteure bei Laut.de nicht gewusst, dass sie es mit Hiphop zu tun haben. Vielleicht solltet ihr die Leute vorwarnen, dass ihr keine anständige Musik macht?
Whizz |
Arschfickermusik oder anständige Musik, was hast du gesagt? Ich persönlich, finde es ja interessant, dass Kamp 2009 auf eine Maxi reduziert wird, die er vor schieß-mich-tot Jahren, gemacht hat. Das ist natürlich komisch, aber verständlich das nicht jeder alles kennen kann.

Da stand auch, dass eure Fanbase durch das lange Nixtun, das faktisch schon mal nicht stimmt, geschrumpft sei.
Kamp |
Fanbase? Wir haben keine Fanbase. Wir haben nur Fans, die auf Base sind. Davon gibt's aber...zumindest 5.

Entsteht dieser Eindruck vielleicht deshalb, weil bei dem ganzen Understatement das Eigen-Marketing ein bisschen auf der Strecke bleibt?
Kamp |
Eigenmarketing, Ego und wirkliches Marketing muss man trennen. Prinzipiell, und das liegt weniger beim Whizz als bei mir, hab' ich mir auch oft Sachen verbaut und gedacht, dass das, was ich jetzt mach' eigentlich eh kool genug ist, als dass es für sich selbst schon Wirbel erzeugen müsste.

Selbstbetrug oder Selbstüberschätzung?
Kamp |
Wahrscheinlich eher Selbstüberschätzung. Bei dem Album dürfte es wiederum Selbstunterschätzung gewesen sein, so wie es sich bisher abzeichnet.

Euer Bekanntheitsgrad hat sich ja mit jedem Release gesteigert, die Fanbase ist - nicht überraschend - mitgewachsen. Mit so wenigen Releases soviel Aufmerksamkeit zu bekommen, ist doch nicht schlecht.
Kamp |
Ich seh's eigentlich anders. Wir haben zu viele Releases gemacht, für die Aufmerksamkeit, die wir letztendlich kriegen. Wir waren ja auch nicht immer gemeinsam unterwegs: jeder von uns hat für sich produziert und veröffentlicht; eigentlich haben wir erst bei „Herwig & Alois", dieser hässlichen, erfolglosen 7" 2004 und dem Mode-Tape gemerkt: OK, uns mag niemand, wir mögen uns selbst nicht, aber wenigstens machen wir coole Musik.

Ihr seid nicht davon ausgegangen, eine derart positive Resonanz zu bekommen und jetzt wird dieses Album gefeiert wie nichts von euch vorher. Beißt man sich da nicht im Nachhinein in den A*sch, es als erstes und letztes Album bezeichnet zu haben?
Kamp |
Wir sind so rangegangen, als wär's das erste und letzte Album - und das ist es für uns auch. Man muss das differenzieren: Whizz produziert für ganz viele Leute, daher ist das eine andere Geschichte als bei mir. Ich habe schon als kleiner Idiot 1997 bei der ersten Tribe Vibes Sendung, zu der ich eingeladen war, mein Album angekündigt, obwohl ich da erst drei Tracks aufgenommen hatte. Nach „d.K.d.t.B." 2001 kam der Punkt, an dem die Leute anfingen danach zu fragen und ich habe mir bewusst Zeit dafür gelassen. Ich wollte halt wirklich das Album machen, leider hat es nie gepasst. Nach Neue Mode und den alten Filmen wusste ich das Whizz der Richtige ist und für ein wirklich gutes Album brauchst du auch nur einen Produzenten, damit das wirklich stimmig ist. Insofern ist es nicht schade, es freut uns beide, dass „Versager ohne Zukunft" jetzt diese Aufmerksamkeit bekommt. Ich mein', wir hätten mit jeder anderen Resonanz leben können und leben verdammt gut damit, dass es so ist, wie es ist. Trotzdem ist das kein Grund ein neues Album nachzuschießen. Whizz produziert nach wie vor seine Sachen für zig Leute und macht seine Beatplatten. Ich werde weiterhin Features machen und eine EP kommt noch, aber wir zusammen... Wir machen absichtlich nicht mehr das, was gut funktioniert.

Kommt da nicht ein bisschen die typische Antihaltung durch wie mans vom Amadeus schon kennt? Man wird nominiert und scheißt vorher schon drauf - man macht ein gutes Album, sagt aber vorher schon es gibt kein 2.?
Kamp |
Beim Amadeus war das anders, da haben wir ohnehin nicht ernsthaft damit gerechnet, ihn zu bekommen. Wir haben alles daran gesetzt, damit sich unsere Einschätzung als falsch herausstellt, aber letztendlich wussten wir bereits eine Woche davor, dass das nix wird und konnten uns darauf einstellen.
Beim Album war's so, dass wir vor eineinhalb Jahren mit dem fixen Gedanken an die Produktion rangegangen sind, die erste und letzte Platte zu machen und das bedeutet ja auch was ganz Spezielles für die Geschichte an sich: Auf der einen Seite war mir wichtig, dass alles was ich sagen und ausdrücken will, gesagt wird, und auf der anderen Seite, das betrifft Whizz, dass es so klingt, dass ich es auch in 10 Jahren noch ausgraben kann und mich drüber freu'. Es gibt viele Sachen wie „Santa Claus & Hasenzahn" zum Beispiel, die ich mir ums Verrecken nicht mehr anhören kann. Zahlt mir Kohle dafür, aber ich hör's mir nicht mehr an.

Aber ist das nicht ganz normal für einen Künstler?
Kamp |
Ich versteh, was du meinst, aber wie es auch bei Geldinvestitionen einen Break-even gibt, hast du als Künstler deinen Zenit, den du nicht unbedingt überschreiten musst, den du aber mal erreichst. Ich persönlich kann erst mit dem Zeug ab Neue Mode und mit den Alten Filmen supergut leben, die feier' ich nach wie vor selbst ab. Als Künstler ist es oft so, dass du die Sachen, die du machst, irgendwann nimmer hören kannst. Du nimmst den Track auf und hörst ihn bis zum Erbrechen, du mischt ihn ab und hörst ihn bis zum Erbrechen, schließlich masterst du ihn und hörst ihn bis zum Erbrechen, dann kommt das Ding raus...und du hasst ihn. Nur gibt es Sachen wie „Santa Claus & Hasenzahn", die ich nach wie vor hasse, obwohl sie 8 Jahre zurückliegen und es gibt Sachen, die nur zwei Jahre zurückliegen und ich schon wieder hören kann wie „Neue Mode" und „Alte Filme", zumindest die neuen Tracks auf „Alte Filme". Also prinzipiell stimmt das schon, wenn du selbst etwas machst und dich damit beschäftigst, dann setzt du dich so oft damit auseinander, dass du von dir selbst aus nicht mehr kritikfähig bist. Außer beim Whizz, der kann alles noch hören...

Wenn du Beats machst, weißt du nachher genau, das ist ein Kamp-Beat?
Whizz |
Ich mach die letzten zwei Jahre nur Kamp-Beats. Ich mach ihm 15 Beats und er nimmt (k)einen. Das ist aber bei allen Rappern so: Du gibst ihnen 3 CDs mit 150 Beats und die nehmen halt zwei oder so. Ich finde die Beats, die ich mache natürlich cool, aber ich gebe ihnen auch eine gewisse Erfolgschance. Klarerweise nimmt Kamp immer die, wo ich mir denk: So einen whacken Rapper gibt es nicht, zu dem der Beat passen könnt'.
Zum Klang kann ich nur sagen: Wenn ich produzier', ist das nicht aufgesetzt und inszeniert, das ist einfach ein Gefühl. Andere Produzenten machen ihre Beats auf einem technisch ganz anderen Level als ich. Deshalb freu' ich mich über Zuschriften, wo die Leute meine Beats feiern, dabei tu' ich das, was ich tu', am allereinfachsten Level überhaupt. Bei uns geht's halt nicht um Technik, sondern darum, das richtige Gefühl zu vermitteln und das kannst du auch zur Not mit einem Gameboy. Ich hab' nach Jahren ein Set-Up gefunden, wies für mich funktioniert, so mach' ich meine Beats und wenn das für die Leute cool ist, und das ist es offenbar: Super!

An wen gebt ihr das Zepter ab? Wer hat eurer Meinung nach, raptechnisch gesehen, die größte Zukunft in Österreich?
Kamp |
Auch wenn man viele nicht als Newcomer bezeichnen kann, aber Demolux, HSC, Stixx, ...
Es gibt einige Leute aus den Bundesländern... Ich will gar niemanden aufzählen, weil das ohnehin nur dazu führt jemanden zu vergessen, aber ich mache mir zumindest keine Sorgen um Österreichs Rapzukunft. Wir haben ja auch bei uns viele Jungs, die das schon elendslange machen wie Senz beispielsweise, der euch die Zukunft zeigt, wenn er mal zu einem Gig kommt und freestyled.
Whizz | Guter Punkt. Ohne Scheiß: Nach jedem Interview denk' ich mir, wir vergessen jedes Mal unsere Leute zu erwähnen. Wir müssen auch einmal unseren Jungs danken: DJ Resist, DJ Vektor, Minor Sick, Singabua, p.tah, Es gibt ein paar Jungs, die wir ewig vergessen und die uns wirklich unterstützt haben! Danke!
Kamp | Dabei fällt mir auch noch kurd.y ein, der definitv eigentlich ein Ninja Tune Artist sein sollte, wenn die Welt richtig laufen würde. Genauso wie Cassius Clay aus Innsbruck und all die Leute aus den Bundesländern - wir Oldskool-Idioten pilgern noch durchs Land - die wir über die Jahre hinweg kennengelernt haben und jetzt auch sicher vergessen.Wie gesagt, ich mache mir keine Sorgen! Es gibt soviel Gutes und bevor ich es wieder unterschlage: Es gibt auch guten Streetrap in Österreich! Ich finds beispielsweise cool, dass jemand wie Nazar wirklich steil geht. Ich find' das wirklich super, ich hoff' nur, dass die Jungs sich eine eigene Nische innerhalb dieses Österreich-Kontextes schaffen können, ansonsten geht man relativ schnell unter innerhalb dieser Berlin-Releases. Österreich hinkt halt immer, und das wissen wir ja alle, ein paar Jahrzehnte hinterher.
Whizz | Die Deutschen kommen ja zu uns zum Sterben, weil sie bei uns 10 Jahre länger leben.

Bei den Kärtnern ist es dann umgekehrt...
Kamp |
Digga Mindz gehört auf jeden Fall noch erwähnt, genauso wie Säbjul... Super! Definitiv! Es gibt so viele Leute, über die ich mich freue, dass es sie gibt. Ich habe kein schlechtes Gewissen, wenn ich in Rente gehe.

Hast Du für Dich jetzt beschlossen, das mit dem Geld verdienen wird nichts...
Kamp |
Nein, darum gings nie.
Whizz | Das war ein Traum, den wir schon vor 10 Jahren aufgegeben haben.

Ist's prinzipiell unmöglich in Österreich davon zu leben oder muss man einfach dementsprechend in Promo und Image investieren?
Kamp |
Es geht prinzipiell nicht, aber für mich ist der Grund aufzuhören, dass es mir gesundheitlich einfach nicht gut geht.
Whizz | Weil er immer auf die Schnauze kriegt!

Als Rapper in Österreich ist man bis zu einem gewissen Grad eh Masochist...
Kamp |
Genau, vor allem, wenn man Kohle reinsteckt. Wie gesagt, ich höre krankheitsbedingt auf.

Müssen wir uns Sorgen machen?
Whizz |
Geh, ist doch Hypochonder-Scheiße.
Kamp | Das kommt dazu: ich möchte mich nicht die ganze Zeit mit Leuten auseinander setzen, die haten. Darauf hab' ich keinen Bock und das verträgt sich auch nicht gut mit meinem Mindstate. Ich bin ein netter Mongo, ich bin der perfekte Schwiegersohn und darauf hab' ich halt wirklich keine Lust. Aber das kommt halt gezwungenermaßen mit und ich merk' einfach, das mich das nicht interessiert. Ich wollte zu dem Album nicht mal mehr Gigs spielen und plötzlich diese Resonanz. Also Donauinsel, Splash, hoffentlich ist es 2010 dann vorbei. Und von 12. bis 13. Juni steht noch „Am Strom" an, das Festival, das ich mitorganisiert habe, und ich hoffe, dass ich das zu einem Erfolg führe. Nicht wirtschaftlich gesehen, aber was die Resonanz betrifft, immerhin ist es das erste österreichische All-Elements-Hiphop-Festival: Breaker-Battle, Graff-Battle, mit allen Leuten, die in Österreich aktiv sind und zwar alle, jede Nische...

Und die EP - schon was spruchreif?
Kamp |
Die EP wird's definitiv vor dem Sommer geben: Die „Opium-EP" ist jetzt schon in der Mache, wird nochmal langsamer und trippiger.

Falls du wirklich aufhören solltest, wenn sich alles legt, im Herbst 2010, was wird dann dein Ventil? Womit kompensierst du das?
Kamp |
Ich hoffe, dass ich dann weiß, was ich mach... Ich werde auf jeden Fall mein Kunststudium ernster angehen, das tu' ich leider Gottes nach wie vor nicht, und einen Lebensinhalt finden, der nicht selbstzerstörerisch ist wie Rap.

Wie vertreibt sich der Whizzla dann die Zeit?
Kamp |
Whizz macht einen Haufen Produktionen von Features: Vetternwirtschaft, Mundpropaganda, Manuva, Skero, Kayo, ...

Zum Abschluss nochmal die Werbetrommel gerührt: warum muss man euer Album haben, abgesehen davon, dass es das letzte sein wird?
Kamp |
Weil wir Geld reingesteckt haben und es nicht state of the art ist, sondern seiner Zeit ein bisschen voraus. Ich kenn' sowas aus D und Ö nicht. Whizz hat seinen eigenen Style gefunden und das kann simpel sein, aber es ist so good.
Whizz | Einfach ist gut, es geht nur ums Gefühl. Du kannst simpel rappen und simple Beats machen, wenn du damit etwas auslöst. Du kannst 17 Kisten haben, aber wenn du kein Gefühl dafür hast, wird es niemals cool sein.
Kamp | Was die Rapsache betrifft, muss ich widersprechen. Da hab' ich zu lange daran gefeilt, nicht an dem Album, sondern am Style, den ich mach'. Wenn Leute glauben, dass Kollegah technisch überversiert ist, dann haben sie das nicht gehört. Das ist kontextuell und von der Sinnhaftigkeit einfach überlegen, protzt aber damit nicht und das macht sich auch in der Betonung der Reime bemerkbar. Schieß-mich-tot, das sind halt 10-12silbige Sachen dabei, die müssen einem nicht so auffallen, ich muss das niemandem aufs Aug' drücken, aber ich wüsst' auch niemanden, der technisch mit mir ficken könnt.
Whizz | Protzen ist nicht unser Ding. Es ist einfach eine Platte, die einen vom Alltagsstress runterholen kann. Egal, was an dem Tag passiert ist, wenn du unsere Platte reinhaust, dann geht's dir gut.
Kamp | Weil du merkst, dass es anderen noch schlechter geht.
Whizz | Ich merks ja selber, dass die Leute Recht haben: du haust unsere Platte rein und kommst von 100 auf 0.
Kamp | Bei all dem Understatement wissen wir selbst, dass wir wirklich eine verdammt gute Platte gemacht haben und damit ist auch enough said.

Danksagungen?
Whizz |
Ich hab' eigentlich keine Freunde, aber ich möchte allen danken, die reinhören in unser Album und wenn es ihnen echt taugt, es auch kaufen und uns unterstützen. Ihr wisst alle, dass wir nach dem Scheiß-Album nicht mit der S-Klasse fahren, also ist es cool, wenn ihr uns unterstützt.
Kamp | Ich danke vor allem Whizz: Er hat durchgehalten, nicht nur die letzten eineinhalb Jahre, sondern insgesamt. Er hat mich ausgehalten, hat gemeinsam unser Tief begonnen und das Stolichnaya-Movement begründet und jetzt stürzen wir beide ab und ich bin froh, dass ich nicht alleine bin. Ich danke allen Leuten von VOZ und das sind ein Haufen Versager, HSC an sich, aber ganz speziell meinem Mann P.ta, der sich ganz besonders um dieses Album gekümmert hat und vielen anderen, ihr wisst, wer ihr seid. Ganz speziell aber Franz, dem ehemaligen Musiker, der heute auf der Straße lebt oder im Kiosk sitzt. Wenn ihr mal dort seit und ihn sitzen seht mit langem Bart, gebt dem Respekt oder zumindest ein Achtel Rotwein aus. Und natürlich fetter Respekt an meinen chinesischen DVD-Hawara, ohne ihn wär' mir schwer fad. Props an Hiphop.at - Danke für alles!


Kommentare

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posted by Estefano
kamp is king!!!

hey

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posted by bonita senorita
ich glaub ich kenn diesen franz auch, hat er dunkle haare?