Gleich ein paar Tage verbrachte der selbsternannte "Doctor's Advocate" in good old Vienna, Konzert und After-Show-Party inklusive. Check "The Documentary" eines Hustlerabends mit der Extraportion Rotstich!
How We Do...?
...fast and red! Überpünktlich und ohne Vorband-Schnickschnack startet Mr. Jayceon Terrell Taylor knapp nach neun Uhr seine Compton-Style-Show im halb vollen Wiener Planet Music. Und der treue "One Blood" Fan soll nicht enttäuscht werden: Direkter Einstieg, hustle & flow und gute Stimmung vom ersten Burner an!
Westside Story
Brav erzählt uns der Game-Boy höchstpersönlich vom Leben und Sterben in L.A. und nach den ersten Bangern wird dem Besucher schnell klar: Die stehen auf Wuzzeln, quasi ewiger Kampf Blau gegen Rot. Aber statt Plastik-Kugel beim Tischfussball gibts Blei-Kugel beim Bandenkrieg. The Game, seines Zeichens "One Blood" sieht das natürlich eher subjektiv, repräsentiert seine Lieblingsfarbe Rot, hatet bißchen Richtung blauer "Crips" und erklärt uns wieso man vom Schlümpfe schauen blind wird.
Hate It Or Love It
Die Show entwickelt sich, das Publikum geht mit. Da stört auch die etwas eintönige Aufarbeitung des Sandkastenstreits mit "fitty" nicht. Und wer sich am Ende des Konzerts noch immer wundert, wieso der Gute einen Sprachfehler hat und immer von G-Unot statt G-Unit spricht, fragt sich wahrscheinlich auch: eMineM, schmeckt das gut?
Dreams
Für die richtigen Fans & Groupies wurden gegen Ende des Gigs trockene Träume feuchte Wirklichkeit: Langsam holen Game und Crew ein Viertel des Publikums auf die Bühne, um gemeinsam dem Sex, Drugs & HipHopRoll - Klischee gerecht zu werden. Lustig wars und gratis Gin&Juice beim Konzert gibt's ja auch nicht alle Tage!
Put You On The Game
So richtig anposen fürs Fotoalbum war aber eher nicht drinnen. Game verdankt die komplette Abschirmung vom gemeinen Bühnenvolk seinen "Drei Muskeltieren", drei fleischigen Kasten-Mutanten in Menschengestalt, die jeglichen Kontaktversuch mit einer "höflichen" Baum, ähm, Armbewegung wegwischen.
It's Okay --> Let's Ride
Super war's, kurz & knackig...und nach extatischem Outro verabschiedet man sich Richtung Aftershowparty im U4, Streets of Meidling sozusagen. Das Publikum folgt umgehend, Lemminge nichts dagegen.
Wouldn't Get Far
Doch auch im U4 kommt niemand näher an den lonesome GameBoy heran...zwar rocken seine buddies der BlackWallStreet das volle Haus, freie Getränkeausgabe und 1-2 Game Performances inklusive. Den wirklich großen Spaß scheint der Hauptprotagonist aber nicht zu haben: 4 Stunden widmet sich The Game dem Dauer-Narrenkastl-Schaun. Der Rest shaked als gäbe es kein Morgen!
Und die cheesy Moral dieser Geschicht, trag' beim Game Konzert blaues T-Shirt nicht!












